Smart City

„Neues entsteht,
wenn man Bekanntes
neu kombiniert.“   

Forum Offene Stadt: Workshop FutureCityProjects

Das Forum Offene Stadt fragt 2020 nach der digitalen Zukunftsstadt, die möglichst partizipativ und nachhaltig sein soll. Was braucht es dafür, wie können Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden, bei wem finden die Städte Unterstützung und wie kann die Digitalisierung den Verwaltungen dabei helfen, mit Herausforderungen wie der Corona- und Klimakrise umzugehen?

Wir sind eingeladen, unsere Software FutureCityProjects vorzustellen:

Wie bitte geht’s zur Zukunftsstadt? Wie lassen sich Stadtbewohner*innen (digital) an der Stadttransformation beteiligen? Aus den Dresdner Erfahrungen im BMBF-Städtewettbewerb „Zukunftsstadt“ entstand die Online-Plattform FutureCityProjects, mit der Bürger*innen, Stadtverwaltung, Forscher*innen und Unternehmer*innen kollaborativ Projekte planen können. Aus groben Projektideen entstehen umsetzungsfähige Projektpläne entstehen reinreichfähige Förderanträge: Ein Tool für Kommunen, die die Kraft der Bürger*innen nachhaltig in ihre Entwicklungsstrategie einbinden wollen.

Der Workshop stellt die Plattform vor und diskutiert Anwendungsszenarien für Kommunen, Regionen und andere.

Die Konferenz findet in Hamburg aber auch online per Videokonferenz statt. Anmelden!

Bürgerbeteiligung-Software FutureCityProjects erhält Nachhaltigkeitspreis

Pressemitteilung

FutureCityProjects: Software für nachhaltige, bürgergetragene Stadtentwicklung wurde vom Rat für Nachhaltige Entwicklung und dem RENN-Netzwerk als Projekt Nachhaltigkeit 2020 ausgezeichnet. Die Software unterstützt kommunale Bürgerbeteiligung und versteht sich als smart-city-Tool. Als „Projekt Nachhaltigkeit“ werden Initiativen und Projekte ausgezeichnet, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in der gesamten Breite der Gesellschaft einsetzen.

Die Software „FutureCityProjects“ ist aus dem Dresdner Zukunftsstadt-Prozess hervorgegangen. Im Zukunftsstadt-Städtewettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nimmt Dresden als größte Stadt im Finale teil. 8 Bürgerprojekte werden mit wissenschaftlicher Begleitung in einem Reallabor umgesetzt. Diese Bürgerprojekte entstanden in einem bürgerschaftlichen Planungsprozess. Der ehemalige Projektleiter Norbert Rost hat seine Erfahrungen mit diesem Planungsprozess in dem Tool verarbeitet: „Als Wirtschaftsinformatiker habe ich mich gefragt: wie kann ich aus unseren Erfahrungen Software machen, die Bürgerbeteiligung unterstützt und den Zukunftsstadt-Ansatz auch für andere Städte nutzbar macht?“ Derzeit verhandelt er mit verschiedenen Städten und Städtenetzwerken über einen Einsatz der Software. Die Bürger*innen einer Stadt sind das ungenutzte Potenzial für die Stadt- und Regionalentwicklung. Mit FutureCityProjects können kleine aber auch große Kommunen prinzipiell mehrere tausend Menschen in die nachhaltige Stadtentwicklung einbinden.

Die Software erlaubt es Kommunen, einen Fördertopf für nachhaltige Bürgerprojekte aufzusetzen und die Bürger*innen einzuladen, sich Projekte auszudenken und kollaborativ zu planen. Aus dem Projektplan wird Dank „FutureCityProjects“ automatisch ein Förderantrag – eine Win-Win-Situation für Kommunen und Bürger. Auch auf Stadtteilebene, im Strukturwandel ganzer Regionen oder zur kollaborativen Projektplanung in und zwischen Unternehmen kann die Software genutzt werden. Für die Erstellung des Prototypen wurden Rost und sein Mit-Entwickler Jakob Schumann vom Prototypefund gefördert. Mit einer englischsprachigen Variante sollen auch Kommunen außerhalb des deutschsprachigen Raums gewonnen werden und damit auf dem Megatrend „smart city“ angeknüpft werden: „Smart sind solche Cities, die nicht nur Sensoren verbauen, sondern klug ihre Bürger einbinden“ sagt Norbert Rost. Die Entwickler suchen nach interessierten Kommunen, weitblickenden Partnern und frischem Kapital: Bürgerbeteiligung und Nachhaltigkeitstransformation werden das zentrale Thema der Zukunft.

Mehr Informationen zu FutureCityProjects:

Informationen zum Nachhaltigkeitspreis und Preisträgern:

Podcast: Public Interest & FutureCityProjects

Der Prototypefund, mit dessen Förderung wir die Planungserfahrungen aus dem Dresdner Zukunftsstadt-Prozess in unserer Software FutureCityProjects digital abgebildet haben, hat jetzt einen Podcast. In Folge 1 wird erläutert, was „public interest“ bedeutet. Ich durfte in dem Zusammenhang kurz erläutern, was FutureCityProjects ist und wofür man die Software einsetzen kann. Auf dass die „smart city“ von morgen nicht nur Sensoren verbaut, sondern Bürger klug beteiligt…

FutureCityProjects: Prototyp einsatzbereit!

Im Februar 2019 bewarben wir uns auf eine Förderung des Prototypefunds. Unsere Idee: Die Erfahrungen mit der Bürgerbeteiligung im Dresdner Zukunftsstadt-Wettbewerb in Form einer Online-Plattform bereitstellen, so dass Bürgerteams online Projekte vordenken und planen können. Der Prototypefund akzeptierte unsere Bewerbung, so dass ein Team aus einem Programmierer und einem Konzeptor 6 Monate Zeit hatten, einen Prototypen zu entwickeln. Nicht jede der gewünschten Funktionen konnte in diesem Zeitraum umgesetzt werden, aber: Der Prototyp funktioniert!

  • Wer die Software ausprobieren will, kann dies auf futurecityprojects.zukunftsstadt.de tun.
  • Wer sich informieren will, wie eine Kommune die Software einsetzen kann, kann sich diese Präsentation anschauen.
  • Wer den Quelltext begutachten oder die Software mit uns gemeinsam weiterentwickeln will, kann dies auf github tun.

Wir suchen Partner, um FutureCityProjects weiterzuentwickeln:

  • Kommunen, die mit uns gemeinsam Bürgerbeteiligung erproben und dabei die Software einsetzen wollen
  • Software-Entwickler, die mit uns entwickeln wollen
  • Förderer, die die Entwicklung oder Einsatztests finanzieren wollen

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